Titelbild des Dies Legendi 2017: Interaktive Lehre

Dies Legendi 2017

Als neues jährliches Diskursformat lädt der DIES LEGENDI dazu ein, Ideen und Gedanken zur Gestaltung von Studium und Lehre fächerübergreifend auszutauschen.
Titelbild des Dies Legendi 2017: Interaktive Lehre
Foto: Anne Günther (Universität Jena)

DIES LEGENDI 2017

Der erste DIES LEGENDI der Friedrich-Schiller-Universität Jena, der am 16. November 2017 von 13.30 bis 16.00 Uhr in den Rosensälen stattfand, setzte den Auftakt für die Arbeit der Akademie für Lehrentwicklung (ALe) und thematisierte institutionelle Ziele und Entwicklungsanforderungen im Bereich Studium und Lehre. Gleichzeitig umrahmte der DIES LEGENDI die feierliche Verleihung der Lehrpreise 2017, mit der die Universität beispielgebende Lehrmodelle auszeichnet.

Für den Eröffnungsvortrag konnte der renommierte Bildungsforscher und ehemalige Vorsitzende des Wissenschaftsrates Prof. Dr. Manfred Prenzel gewonnen werden, der Strategieüberlegungen zur systematischen Stärkung der Hochschullehre präsentierte.

Im Anschluss daran stellte Prof. Dr. Iris Winkler, Vizepräsidentin für Studium und Lehre der Universität Jena, die im Juni 2017 durch den Senat beschlossene Akademie für Lehrentwicklung (ALe) vor. Dabei ging sie zum einen auf die Aufgaben und die Struktur der zentralen wissenschaftlichen Einrichtung, aber auch auf die Zusammensetzung ein. Die Mitglieder des Expertengremiums trafen an diesem Tag erstmals zusammen und konnten bei einem Empfang mit den Anwesenden in Austausch treten.

Das Programm spannte einen weiten inhaltlichen Bogen und veranschaulichte so das Zusammenspiel institutioneller und individueller Verantwortung in der Gestaltung von Lehr- und Lernprozessen. Dank der positiven Resonanz behält der DIES LEGENDI einen festen Platz im akademischen Kalender. Künftig wird regelmäßig im November die Gelegenheit bestehen, fächerübergreifend Ideen und Gedanken zur Lehre auszutauschen.

Verleihung der Lehrpreise

Mit der feierlichen Verleihung der Lehrpreise 2017 wurde beispielgebendes Engagement in der universitären Lehre gewürdigt. Der Preis für die beste Lehrveranstaltungskonzeption wurde Dr. Sandra Stuwe (Institut für Romanistik) und Sophie Picard (Institut für Germanistische Literaturwissenschaft) für das im Co-Teaching-Modell umgesetzte Seminar „Übersetzerwerkstatt: Contes de Voltaire“ zuerkannt. Den Preis im Themenschwerpunkt „Konzepte für die Studieneingangsphase“ erhielten Prof. Dr. Martin Mundhenk (als ehemaliger Studiendekan) und die Fachschaft Mathematik stellvertretend für das innovative Konzept zur Umgestaltung der Studieneingangsphase Mathematik, das in der Fakultät von Lehrenden und Studierenden gemeinsam entwickelt wurde.

Impressionen

Foto: Anne Günther (Universität Jena)
Foto: Anne Günther (Universität Jena)
Foto: Anne Günther (Universität Jena)
Foto: Lisa Wander
Foto: Lisa Wander

Der Lehrpreis wird unterstützt durch die Sparkassenstiftung Jena-Saale-Holzland