Antisemitismus im institutionellen Kontext Hochschule – Traditionslinien, Leerstellen und Forschungsstand
- Podiumsdiskussion
Vortrag & Podiumsdiskussion
- präsenz
- öffentlich
- barrierearm
Die gleichberechtigte und diskriminierungsfreie Zusammenarbeit aller ihrer Mitglieder, Angehörigen und Gäste ist ein zentraler Anspruch der Universität Jena. Sie bekennt sich zu diesem Anspruch in ihrem Leitbild, in dem sie sich gegen Rassismus und jede Form Diskriminierung wendet, und übersetzt ihn mit ihrer Richtlinie zum Schutz von Diskriminierung, Belästigung und Gewalt in die universitäre Praxis, indem sie Präventions-, Beschwerde- und Interventionsmaßnahmen regelt.
Entsprechend wirkt die Universität Jena der in der Gesellschaft feststellbaren Zunahme antisemitischer Tendenzen entschieden entgegen. Die Universität ist Mitglied des Kompetenznetzwerks Hochschulische Antisemitismusmusprävention der Hochschulrektorenkonferenz. Ziel ist es, die Universität zu einem sichern Ort für Jüdinnen und Juden zu machen und die Perspektiven der Betroffenen zu stärken. Jüdische Studierende, Lehrende, Forschende, Mitarbeitende und Gäste müssen sich an der Universität willkommen und sicher fühlen können.
Der Antisemitismusbeauftragte der Universität Jena steht allen Mitgliedern der Universität als Ansprechpartner in Fällen antisemitischer Diskriminierung zur Verfügung.
Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Thüringen (RIAS Thüringen)Externer Link: Die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Thüringen (RIAS Thüringen) dokumentiert antisemitische Vorfälle in Thüringen und unterstützt von Antisemitismus Betroffene. RIAS Thüringen ist Teil der Bundesarbeitsgemeinschaft des Bundesverbands RIAS e. V., die eine bundesweit einheitliche zivilgesellschaftliche Erfassung und Dokumentation antisemitischer Vorfälle anstrebt. Sie arbeitet nach den Kriterien des vom Bundesverband entwickelten Qualitätsstandards und orientiert sich an der Arbeitsdefinition Antisemitismus der International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA).
OFEK e.V. - persönliche Beratung bei antisemitischen Vorfällen und Übergriffen.Externer Link: OFEK e.V. bietet Betroffenen von antisemitschen Vorfällen und Übergriffen Information und vertrauliche, community-orientierte und auf Wunsch auch anonyme Fachberatung in mehreren Sprachen. Sie erreichen die Beratungsstelle über eine Telefon-Hotline oder können per E-mail einen Termine für eine digitale Beratung vereinbaren. Aktuell richtet OFEK e.V. einen Beratungsstandort in Thüringen ein.