Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Modul "Pauschale für Chancengleichheitsmaßnahmen"
Bei Antragstellungen für Koordinierte Programme, für das Emmy Noether-Programm sowie für Sachbeihilfen kann jeweils eine "Pauschale für Chancengleichheitsmaßnahmen"Externer Link beantragt werden. Die Mittel sind zweckgebunden und können für Maßnahmen zur Karriereförderung für Nachwuchswissenschaftlerinnen und der Vereinbarkeit von Familie und Wissenschaft eingesetzt werden. Die Höhe der in diesem Modul beantragbaren Mittel ist für die verschiedenen Förderprogramme unterschiedlich. Informationen dazu finden sich jeweils auf dem Programm-Merkblatt der einzelnen Verfahren.
Konzept zur Förderung der Chancengleichheit in Koordinierten Programmen
Bei Antragstellungen für Koordinierte Programme wird auch unabhängig von der Beantragung der Pauschale für Chancengleichheitsmaßnahmen die Darlegung eines Konzepts zur Förderung der Chancengleichheit im Projektantrag erwartet.
In diesem Rahmen ist das Geschlechterverhältnis im Kernteam des Forschungsvorhabens jeweils anzugeben. Weiterhin sind in den Projektanträgen die Geschlechterverhältnisse in den wissenschaftlichen Statusgruppen an der Universität und im konkreten Fachbereich zu listen.
Zudem sind in der Antragstellung konkrete Maßnahmen zu benennen, die zur Förderung der Gleichstellung sowie der Vereinbarkeit von wissenschaftlicher Arbeit mit familiären Care-Aufgaben insbesondere für den wissenschaftlichen Nachwuchst eingesetzt werden sollen. Hierbei sind sowohl Maßnahmen der Universität, die den Forschenden offen stehen, sowie weitere ergänzende Maßnahmen, die auf die voraussichtlich besonderen Bedarfe der Forschenden im geplanten Projekt zugeschnitten sind, anzuführen.
Bei Förderentscheidungen zwischen gleichwertigen Projektanträgen werden diese Informationen als Bewertungskriterium herangezogen. Mehr erfahrenExterner Link
EU Forschungsrahmenprogramm "Horizon Europe"
Wie bereits im Horizon 2020 wird weiterhin im Falle gleichwertig bewerteter Anträge bei der Evaluation von Anträgen die Geschlechterverteilung unter den verantwortlichen Projektleitungen als zusätzliches Bewertungskriterium herangezogen.
Im Rahmen des Querschnittsbereichs »Reforming and Enhancing the European Research and Innovation System« werden u.a. Gleichstellungsmaßnahmen zur Unterstützung von (Nachwuchs-)Wissenschaftlerinnen fortgeführt. Mehr erfahrenExterner Link
Impulse für Maßnahmen zur Förderung von Gleichstellung und Vereinbarkeit von Wissenschaft und Familie
Best-Practice-Beispiele zur Förderung von Gleichstellung und Familienfreundlichkeit bietet die GESIS-Toolbox "INKA". Mehr erfahrenExterner Link
Informationen und Beratung
Zu den Gleichstellungsangeboten der Universität und möglichen Chancengleichheitsmaßnahmen der geplanten Projekte berät der Geschaftsbereich Gleichstellung im Büro des Vizepräsidenten für wissenschaftlichen Nachwuchs und Gleichstellung. Projektanträge für Koordinierte Programme werden im Rahmen der Beratung im Vizepräsidium Forschung generell direkt weitergeleitet.