Fünf Forschende haben sich um einen Tisch versammelt und besprechen eine Redox-Flow-Batterie.

Exzellenzstrategie

Wie die Universität Jena ihre Spitzenforschung stärkt
Fünf Forschende haben sich um einen Tisch versammelt und besprechen eine Redox-Flow-Batterie.
Foto: Anna Schroll (Universität Jena)

Als eine der ältesten Universitäten Deutschlands wurde die Universität Jena 1558 aus dem Geist der Reformation gegründet. Seitdem hat die Universität Jena literarische Epochen geprägt, neue Forschungs- und Industriezweige inspiriert und politische Vereinnahmungen überwunden.

Unter dem Motto „Light, Life, Liberty – Connecting Visions“ hat die Universität Jena heute ein dichtes Netz nationaler und internationaler Kooperationen etabliert. Sie zieht Forschende sowie Studierende aller Fachrichtungen und aus aller Welt an. Gemeinsam mit ihren lokalen und internationalen Partnern hat die Universität Jena in ihren Profillinien Forschungsexzellenz erreicht. Der seit 2019 geförderte Exzellenzcluster Balance of the Microverse ist dabei ein Leuchtturmprojekt.

Information

Mit der 2016 von Bund und Ländern beschlossenen Exzellenzstrategie wird Spitzenforschung an deutschen Universitäten gefördert. Dadurch soll der Wissenschaftsstandort Deutschland im internationalen Wettbewerb nachhaltig gestärkt werden. Die Förderinitiative soll nicht nur wissenschaftliche Spitzenergebnisse ermöglichen, sondern auch die Profile der beteiligten Universitäten schärfen und Impulse für Kooperationen im Wissenschaftssystem geben.

Es gibt zwei Förderlinien – die Exzellenzcluster, durchgeführt von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), sowie die Exzellenzuniversitäten, durchgeführt vom Wissenschaftsrat (WR).

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Die Universität Jena ist mit zwei Projekten an der aktuellen Ausschreibung der Exzellenzstrategie. Der bereits bestehende Exzellenzcluster „Balance of the Microverse“ bewirbt sich um die weitere Förderung. Außerdem wurde eine von drei neuen Antragsskizzen von einem international besetzten Expertengremium für die finale Runde des Wettbewerbs ausgewählt.

Beide Projekte haben nun bis August 2024 Zeit, ihre Vollanträge einzureichen. Im Mai 2025 wird bekanntgegeben, welche Exzellenzcluster neu bzw. weiter gefördert werden.

Pressemitteilung vom 2. Februar 2024

Titelbild Exzellenzcluster Balance of the Microverse Jena
Foto: Anna Schroll
Der Cluster hat sich den Mikroorganismen verschrieben und hat es sich zum Ziel gesetzt, die dynamischen Gleichgewichte mikrobieller Gemeinschaften von der molekularen Ebene bis hin zu komplexen Ökosystemen zu erforschen.

Sprecherin: Prof. Dr. Kirsten Küsel
Forschende der Exzellenzcluster-Inititative "Imaginamics" sitzen bzw. stehen um einen Tisch herum und arbeiten gemeinsam an einem Flipchart.
Foto: Anna Schroll
Geplanter Cluster „Imaginamics“
Das geistes- und sozialwissenschaftliche Projekt „Imaginamics. Praktiken und Dynamiken sozialen Imaginierens“ will dazu beitragen, gesellschaftliche Konflikte und Debatten besser zu verstehen.

Sprecher: Prof. Dr. Johannes Grave
Co-Sprecherin: Prof. Dr. Christina Brandt
Co-Sprecher: Prof. Dr. Joachim von Puttkamer

Gemeinsam forschen

Die Universität Jena pflegt eine ausgeprägte Kultur der Zusammenarbeit, die zu wissenschaftlichen Entdeckungen führt, die für unsere Gesellschaft, unsere Gesundheit und unser kulturelles Erbe wegweisend sind. In keiner anderen deutschen Stadt gibt es mehr Forschungseinrichtungen im Verhältnis zur Einwohnerzahl als in Jena (Städteranking 2022, IW Consult). Von der Leibniz-Preisträgerin bis zum Studierenden –  alle Mitglieder der Universitätsgemeinschaft sind an der Schaffung von Wissen beteiligt.

Menschen bilden und qualifizieren

Die Universität Jena hat sich der Exzellenz in Lehre und Forschung verschrieben. Lehrende, Nachwuchsforschende und Studierende betreiben wegweisende und interdisziplinäre Wissenschaft. Mit ihrer Graduierten-Akademie ist die Universität Jena bundesweit Vorreiterin bei der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

Drei Studierende unterhalten sich auf dem Weg zum Campus Ernst-Abbe-Platz.
Foto: Christoph Worsch (Universität Jena)
Vielfältige Studienmöglichkeiten, engagierte Lehrende, frühe Begabtenförderung und innovative Ideen
Nachwuchsforschende analysieren eine Wasserprobe vor einem der Wasserbecken in der Zentralen Kläranlage in Jena-Zwätzen.
Foto: Jens Meyer (Universität Jena)
Vom Studium bis zur Professur – erstklassige Förderung auf allen wissenschaftlichen Karrierestufen

Transformation gestalten

Die Universität Jena verbindet Forschende, Lehrendende und Studierende mit dem gemeinsamen Ziel, eine lebensfreundliche Gesellschaft zu gestalten. Die Mitglieder der Universität sind Akteur:innen des Wandels und engagieren sich dafür, neue Wege zu einer gesünderen und nachhaltigen Zukunft zu finden. Dabei lassen sie sich von gemeinsamen Werten leiten.

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Foto zeigt Menschen unterschiedlichen Alters, Kulturen und Herkunft, die im Kreis von oben auf die Kamera schauen
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Eine Biene sucht im Griesbachschen Garten Nektar auf einer Löwenzahnblüte, im Hintergrund der Jentower.
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Ein Roboter mit freundlichen Gesicht schaut den Betrachter an.
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Auf dem Campus Ernst-Abbe-Platz sitzen junge Menschen auf blauen Hockern, die zusammen "EC2U" buchstabieren.
Die Universität Jena ist weltweit vernetzt.

Stärken entfalten

Die eigene Position und das eigene Handeln reflektieren, daraus Impulse ableiten und gleichzeitig Erfolge sichtbar machen – so treibt die Universität Jena ihre strategische Entwicklung voran. Daten und Informationen geben dabei wichtige Orientierungen. Die Menschen, die ihr angehören, sowie die Stadt, mit der sie eng verbunden ist, geben die Motivation.

Große blaue Buchstaben bilden den Namen "Uni Jena" auf dem Campus Ernst-Abbe-Platz.
Aktuelle Ergebnisse der Universität Jena in internationalen Hochschulrankings
Studierende auf einer Brücke
Vom Studierenden- zum Familienparadies
Hand, deren Zeigenfinger auf einen beleuchteten Bildschirm mit einer Zahlentabelle im Hintergrund sowie ein Linien- und Balkendiagramm im Hintergrund
Statistiken der Universität Jena – kompakt und übersichtlich
Vizepräsidium für Forschung