Selbstverständnis des wissenschaftsunterstützenden Bereiches
Lernen Sie hier mehr über das Selbstverständnis und die Leitsätze unserer Zusammenarbeit und Führung im wissenschaftsunterstützenden Bereich
Gute Arbeit entsteht nicht nur durch qualifizierte und engagierte Menschen. Sie braucht auch passende Rahmenbedingungen: klare Rollen, gelingende Zusammenarbeit, gute Kommunikation und eine Kultur, in der Lernen, Mitgestaltung und Weiterentwicklung möglich sind. Deshalb gehören Personal- und Organisationsentwicklung an unserer Universität zusammen.
Organisationsentwicklung richtet den Blick auf die Frage, wie wir als Universität zusammenarbeiten und uns weiterentwickeln wollen. Sie schafft Orientierung für Veränderungen und gestaltet die Rahmenbedingungen für gutes Arbeiten. Personalentwicklung unterstützt Menschen dabei, die Kompetenzen zu entwickeln, die sie für diese Veränderungen benötigen, um Selbstwirksamkeit zu erfahren und Verantwortung zu übernehmen.
So schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass Mitarbeiter*innen die Zukunft der Universität aktiv mitgestalten können und die Universität zugleich ein lernender und zukunftsfähiger Arbeitsort bleibt.
Organisationsentwicklung ist kein isoliertes Aufgabenfeld, sondern ein integraler Bestandteil des Selbstverständnis des wissenschaftsunterstützenden Bereiches. Sie verbindet Strategie, Mensch und Organisation zu einem ganzheitlichen Gestaltungsauftrag und macht damit die Universität als lernende, vernetzte und wirksam handelnde Organisation zukunftsfähig.
Die Orientierung an Vernetzt denken erfordert eine kontinuierliche Weiterentwicklung von Strukturen und Schnittstellen, die nicht nur organisatorische Abläufe verbessern, sondern vor allem Zusammenarbeit zwischen Menschen ermöglichen und erleichtern. Organisationen sind dabei so zu gestalten, dass sie Austausch fördern, Perspektiven verbinden und die Komplexität gemeinsamer Arbeit handhabbar machen. Im Mittelpunkt steht damit die Frage, wie gute Kooperation, Beteiligung und Verständigung im Arbeitsalltag unterstützt werden können.
Zugewandt handeln verweist darauf, dass Organisationen immer soziale und kulturelle Räume sind, die durch Führung, Beziehungen und gemeinsames Lernen geprägt werden. Motivation, Identifikation, Vertrauen und eine konstruktive Fehler- und Feedbackkultur entstehen nicht automatisch, sondern durch bewusst gestaltete Rahmenbedingungen und gelebte Interaktion. Organisationsentwicklung trägt damit wesentlich dazu bei, eine wertschätzende, lernorientierte und partizipative Organisationskultur zu fördern, in der Menschen sich einbringen, entwickeln und wirksam erleben können.
Wirksam gestalten heißt, dass sich organisationale Leistungsfähigkeit durch ihre Mitglieder und die Rahmenbedingungen, in denen sie sinnvoll arbeiten, Verantwortung übernehmen und gute Entscheidungen treffen können, bestimmt. Veränderungsprozesse beeinflussen deshalb immer auch Arbeitsweisen, Rollen und Zusammenarbeit und müssen menschengerecht gestaltet werden.
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